Am Freitagabend nach einem köstlichen Abendessen in der Studentenmensa gings los nach Sakae! DEM hippen Viertel hier in Nagoya, hier sieht man fast nur ausgeflippte junge Japaner, Geschäftsleute in Anzügen und die teuren Edelläden, wie Prada, Louis Vitton, Gucci usw.. Diese Läden sind hier auch wirklich beliebt, für Japanerinnen ist ein Tasche von „Prada“ oder „Louis Vuitton“ ein „Muss“! Die Japanerinnen achten schon sehr auf ihr Äußeres. Fast keine hat noch ihre natürliche schwarze Haarfarbe, es geht meistens ins bräunliche und ganz krass siehts aus wenn sie blondiert sind! Zudem ist es Pflicht Makeup zu tragen: am betsen falsche Wimpern – mit ganz vieeeeel Wimperntusche, schwarzer Kajal und rosa Rougebäckchen! Die Handys sind riesig und meist in den krassesten Farben (auch Männer haben pinke Handys) und immer hängen mindestens 3 Anhänger zur Deko am Handy, dann darf auch kein Ipod fehlen, auch mit schrillen Anhängern. Und das bekloppteste sind die Schuhe der Japanerinnen. Flache Schuhe sind doch eher die Seltenheit, je höher desto besser. Und die Absatzschuhe können die wenigsten benutzen – da wird sich auf den Freund oder sogar die Kinder beim Gehen abgestützt. Wenn niemand zum Abstützen da ist, wird einfach irgendwie gelaufen, ob der Schuh nun einen Pfennigabsatz hat oder nicht J - teilweise so schief und krumm, dass man Angst bekommt! Aber ein totales MUSS – man muss ja irgendwie größer wirken als „Frau“ ist! Achja, was auch etwas seltsam ist, dass man Spitzensöckchen zu den hohen Schuhen trägt, die sind total hip, soviele laufen damit herum… und dann gibt’s noch Söckchen, die ein Riemchen eines Schuhs nachahmen… Wenn die Sonne scheint, trägt Frau immer einen stylischen „Sonnen“schirm bei sich und ist weitestgehend durch Stoff vor der Sonne geschützt. Falls kein langes Oberteil zur Hand ist, sind auch UV undurchlässige Handschuhe, die über den Ellenbogen gehen, voll im Trend. In Japan will man blass bleiben! Es gibt echt viel, was man sich bei uns gar nicht vorstellen könnte!!! OK zurück zum Thema, wir wollten nach Sakae, ein paar Nachtfotos schießen und dann noch in eine Bar was trinken gehen. Die Nachtfotos waren schnell erledigt, die Bar, mit „angemessenen“ Preisen (für uns) war dann doch etwas schwieriger zu finden. Zudem muss man sagen, dass Trinken IMMER mit Essen verbunden ist. Und wir hatten ja schon gegessen. Also haben wir lediglich Sakae bei Nacht erkundet und sind dann auch irgendwann in seltsamen Gassen gelandet – wo ich froh war als wir da wieder weg waren. Sah aus wie ein phillipinischer Männerstrich, aber gut, vielleicht hat mir Anne das auch nur eingeredet… :)
PUBLIC APOLOGY
vor 16 Jahren

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