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Sonntag, 12. Juli 2009

...Goza Beach...Ise Schrein....

Am Samstag klingelte um 6.00Uhr der Wecker! Gäääähn...viel zu früh. Um kurz vor 7 gings dann los auf unseren Trip zum Goza-Beach! Wir dachten uns nämlich - der frühe Vogel fängt den Wurm... Von Nagoya Hauptbahnhof dauerte es dann nur (!) noch 2 Std 10 Min mit dem Zug und wir waren gegen 10 Uhr in Kashikojima. Super in der Zeit bis dahin! Wollten dann mit der Fähre nach Goza übersetzen...Haben dann dort am Bahnhof erfahren, dass die Fähre nur 3x am Tag fährt: morgens um 8Uhr mittags kurz nach 1 und dann das letzte Mal um 4 Uhr... Mhhh...also ziemlich doof für uns!! ABER es gab ja zum Glück noch eine Busverbindung nach Goza, die aber da sie um die ganze Insel rumfuhr, 1 Stunde (Fähre:25 Minuten) dauerte. Außerdem ging der Bus nicht direkt von Kashikojima aus - sondern von dem Nachbarkaff Ugato.
Mit dem Bus sind wir dann zurück nach Ugato (haben wir auch vorher mit dem Zug schon gestoppt) und dann da in den Bus nach Goza! Endlich in Goza angekommen waren wir doch angenehm überrascht, da fast keine Japaner da waren - der Strand somi ziemlich leer! war!! :) Außerdem sah dieser Strandabschnitt sehr nett aus...ganz ganz feiner Sand, und klares Wasser!!! Wollten uns vor dem Relaxen aber erst nochmal versichern wann denn die Fähre wieder zurückfährt und noch viel wichtiger von wo aus! An dem Strand war nämlich weit und breit nichts von einer Anlegestelle zu sehen! Also haben wir uns auf die Suche gemacht und auch Hilfe gefunden - allerdings nur Japaner mit Japanischkenntnissen. :) Dementsprechen lange hat es gedauert, bis wir unsere Informationen hatten! Aber die waren total nett und bemüht, wir haben nur ziemlich lange aneinander vorbeigeredet! Kommt vor wenn man die jeweils andere Sprachen nur schwer versteht... Es war mittlerweile so 12 Uhr, haben dann erfahren, dass die nächste Fähre um 14.25Uhr abfährt...Die spätere Fähre wäre erst wieder gegen 17 Uhr gefahren...da wir aber nochmal nach Ise fahren wollten um uns den berühmtesten Schrein Japans anzuschauen und das auch wieder ein ganzes Stück von Goza weg war, haben wir uns für die frühere Fähre entschieden. Nach einem kleinen Mittagssnack, Sobanudeln mit Fleisch und Gemüse und Soße - die wir übrigens nur bestellt haben, da das jemand am Nachbartisch gegessen hatte... Es gab keine richtige Speisekarte sondern nur japanische Tafeln, die an der Wand hingen, ohne Bilder...so dass wir ganz schön aufgeschmissen waren - außerdem konnte das Personal kein Wort Englisch!!! Not macht erfinderisch! Danach gings endlich zum Strand!!! Das Wasser war gar nicht soo kalt wie erwartet. Einfach toll, das erste Mal im Pazifik zu schwimmen! Wettermäßig war es zwar nicht optimal, dafür hat die Sonne aber auch nicht so geknallt!
Die Zeit war nur viiiiiiiiiel zu kurz, wenn man überlegt, wie lange wir unterwegs waren und im Enddefekt knappe 2 Stunden am Strand hatten!!! Denn das dicke Ende kam ja noch! Um 14Uhr haben wir uns brav auf die Suche nach der Fähre gemacht, wir haben auch den Hafen gefunden, aber die Fähranlegestelle war nicht eindeutig zu erkennen. Also, was hilft, fragen!!! Eine japanische Frau meinte nur, no Ferry!!! Und wir so waaaaaaaaaas? Wir total verwirrt, zeigte sie uns dann wo sich die Bushaltestelle nach Ugata befand! Haben dann auf den Bus gewartet. Die Frau war weg, da hab ich nochmal so nen alten Mann gefragt, der meinte, dass hier sehrwohl eine Fähre abfahren würde, die nächste aber erst nach 16 Uhr kommen würde... Ich habe die Vermutung, dass wir durch das ganze Gequatsche mit der Frau, die Fähre verpasst haben, weil die keine Ahnung hatte und somit wieder in dem Scheiß-teuren, Scheiß-langebrauchenden Bus gelandet sind... Nach ewiger Rumgurkerei kamen wir so um 17 Uhr in Ise an und haben uns da die supertollen Schreine angeschaut. Es gibt einen äußeren Schrein: den Geku und einen inneren Schrein: den Naiku.
Diese befinden sich beide ein ganzes Stück voneinander entfernt. Aber drumherum sind tolle Parkanlagen, man ist teilweise mitten im Wald, es gibt rieseige Bäume und Grillen haben gezirpt. Einfach eine wunderbare Atmosphäre!! Die Schreine zeichnen sich durch ihre schlichte Bauweise aus, sowohl die Hauptschreine als auch die Nebenschreine sind aus Holz gebaut. "Markenzeichen" sind die goldenen Dachfirste, die die Gebäude etwas edler aussehen lassen.
Dadurch dass es schon so spät war, war aucht echt wenig los, sehr angenehm. Gegen 21 Uhr waren wir dann wieder in Nagoya, dann erstmal was essen-- in einem leckeren chinesischen Restaurant--wo das Bier nur 99Yen gekostet hat :) Echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt was uns der ganze Tag mit dem ganzen Rumgefahre gekostete hat. Sind dann abends totmüde ins Bett gefallen!!! Um schön laaaaaaaaaange am nächten morgen auszuschlafen!